Einwurfschlitz oder Einwurfklappe – welcher Einwurftresor passt zu Ihrem Betrieb?
Wer einen Einwurftresor sucht, stößt schnell auf zwei Bauarten: Modelle mit Einwurfschlitz und Modelle mit Einwurfklappe. Beide Varianten ermöglichen das sichere Einwerfen von Werten, ohne den Tresor zu öffnen – sind aber für unterschiedliche Inhalte und Einsatzbereiche ausgelegt.
Der wichtigste Unterschied: Ein Einwurfschlitz ist für flache, leichte Einwürfe gedacht, eine Einwurfklappe für größere, dickere oder schwerere Behälter wie Geldtaschen oder Safebags.
Einwurfschlitz – für Scheingeld, wenig Hartgeld und flache Unterlagen
Ein Einwurfschlitz eignet sich immer dann, wenn regelmäßig kleinere Beträge oder Dokumente eingeworfen werden sollen. Typische Inhalte sind:
- Umschläge (flach)
- Scheingeld
- geringe Mengen Hartgeld
- Belege, Quittungen und Unterlagen
Wichtig: Über den Schlitz sollten keine Schlüssel und keine Geldtaschen mit viel Hartgeld eingeworfen werden. Diese sind zu schwer oder zu sperrig und können den Einwurfmechanismus blockieren oder beschädigen.
Ein Einwurfschlitz ist ideal für Bereiche, in denen hauptsächlich Schicht- oder Tagesumsätze aus Scheingeld abgeschöpft werden. Typische Beispiele:
- Bars und Clubs
- Restaurants und klassische Gastronomie
- Kioske, Imbisse, kleinere Verkaufsstellen
Das Prinzip: Das Wechselgeld bleibt in der Kasse, die Einnahmen in Scheinen (und etwas Hartgeld) werden regelmäßig in den Einwurftresor übertragen.
Einwurfklappe – für Geldtaschen, Safebags, Autoschlüssel und viel Hartgeld
Ein Tresor mit Einwurfklappe nimmt deutlich größere und schwerere Einwürfe auf. Die Klappe wird geöffnet, der Inhalt eingelegt und beim Schließen sicher in den Tresor transportiert. Dadurch können auch Volumen und Gewichte verarbeitet werden, die bei einem Schlitz nicht möglich wären.
Typische Inhalte einer Einwurfklappe sind:
- Geldtaschen und Safebags
- größere Mengen Hartgeld
- Autoschlüssel und Schlüsselumschläge
- dicke Umschläge oder gebündelte Belege
Einwurftresore mit Klappe werden überall dort eingesetzt, wo viel Hartgeld anfällt oder Wertbehälter als Ganzes eingeworfen werden müssen. Typische Beispiele:
- Bäckereien mit hohen Münzanteilen
- Autowerkstätten und Servicebetriebe (Fahrzeugschlüssel, Schlüsselumschläge)
- Einzelhandel mit Geldtaschen-Übergabe
Hier geht es weniger nur um schnelle Abschöpfung von Scheinen, sondern um die sichere Übergabe kompletter Kasseninhalte oder Safebags.
Welche Variante passt zu welchem Betrieb?
Vereinfacht lässt sich sagen:
- Einwurfschlitz: die richtige Wahl für Bars, Gastronomie und Betriebe, in denen überwiegend Scheingeld und nur wenig Hartgeld eingeworfen wird.
- Einwurfklappe: sinnvoll für Bäckereien, Werkstätten und alle Unternehmen, in denen Geldtaschen, Safebags, Schlüsselumschläge oder große Hartgeldmengen sicher deponiert werden müssen.
Wer weiß, was im Alltag tatsächlich eingeworfen werden soll, kann sich schnell und klar entscheiden: Einwurfschlitz für flache, leichte Werte – Einwurfklappe für größere, schwere und sperrige Inhalte.